Naturheilpraxis Reincke
Psychosomatik · Regulation

NILAS MV 

EKG-basierte Herzratenvariabilitätsmessung


NILAS MV – Herzratenvariabilität (HRV)
EKG-basierte Regulationsanalyse

Die Herzratenvariabilität (HRV) beschreibt die natürlichen zeitlichen Schwankungen zwischen den einzelnen Herzschlägen. Entgegen der landläufigen Vorstellung ist ein gesundes Herz nicht streng gleichmäßig, sondern zeichnet sich durch eine flexible Anpassungsfähigkeit an innere und äußere Einflüsse aus.

Diese Regulationsfähigkeit gilt als wichtiger Hinweis auf den Zustand des vegetativen Nervensystems und die Fähigkeit des Organismus, mit Belastungen umzugehen.

Was wird gemessen?

Mit dem System NILAS MV erfolgt eine EKG-basierte Kurzzeitmessung der Herzratenvariabilität.
Die Messung dauert nur wenige Minuten, ist nicht invasiv und erfolgt bequem im Sitzen – ohne Entkleiden.

Die Auswertung liefert Hinweise auf verschiedene funktionelle Zusammenhänge, unter anderem:

  • aktuellen Stress- und Erholungszustand
  • die Regulationsfähigkeit des autonomen Nervensystems
  • vegetative Balance
  • psychoemotionale Belastungstendenzen

Die Ergebnisse dienen der orientierenden Einschätzung und werden immer im Zusammenhang mit Ihrer persönlichen Situation betrachtet.

Begleitende Regulation
Auf Grundlage der HRV-Analyse können bei Bedarf individuell abgestimmte Atem- und Wahrnehmungsübungen sowie akustische Reize eingesetzt werden, um regulative Prozesse zu unterstützen.

Dazu gehören unter anderem speziell abgestimmte Tonfrequenzen, die über Kopfhörer gehört werden können. Diese Anwendungen sind einfach in den Alltag integrierbar und werden in der Regel über einen begrenzten Zeitraum genutzt.

Einordnung
Die HRV-Messung mit NILAS MV ersetzt keine ärztliche Diagnostik.
Sie dient der ergänzenden Betrachtung vegetativer Regulationsprozesse und kann helfen, Belastungen frühzeitig wahrzunehmen sowie individuelle Ressourcen gezielt zu stärken.

Anwendung in meiner Praxis
Ich setze die HRV-Analyse vor allem ein,

  • um Stress- und Erholungsmuster besser zu verstehen
  • zur begleitenden Einschätzung bei Erschöpfungszuständen
  • zur Unterstützung regulativer und psychosomatischer Prozesse
  • zur Verlaufskontrolle im Rahmen einer längerfristigen Begleitung